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Modern und einfach bauen

Die Holzrahmenbauweise

Der Holzrahmenbau (auch Holzriegelbau oder Holzständerbauweise genannt) zählt zu den wesentlichen und modernen Holzbausystemen. Eine Form des Holzrahmenbaus ist die Holztafelweise, bei der die Wand- und Deckenelemente im Werk bereits weitestgehend vorgefertigt werden. Der Holzrahmenbau zeichnet sich dadurch aus, dass ein Holzgerüst mit senkrechten und waagrechten Stäben die vertikale Tragfunktion übernimmt und die horizontale Aussteifung durch plattenförmige Wandbaustoffe erfolgt.

zahlreiche Vorteile

  • ökologische Bauweise mit der Verwendung von nachwachsenden, heimischen und natürlichen Produkten
  • bietet im Vergleich zum Massivbau durch geringere Wandstärken aber mit gleicher Wärmedämmung bis zu 10 % mehr Wohnraum
  • das Erreichen der Energiesparverordnung (EnEV) ist Standard
  • mit geringen Energiezusatzmaßnahmen erreicht man Energieeffizienzhaus-Standards
  • durch die Verwendung von nachhaltigen Dämmstoffen und Bauprodukten sind ein gesundes Wohnklima und niedrige Heizkosten die Folge

Beispiele für Wandaufbauten

der Holzrahmenbauweise

Außenwand verputzt

  1. Außenputz
  2. Holzfaser Putzträger
  3. Ständerwerk gedämmt, z. B. mit Holzfaser oder Zellulose
  4. luftdichte Ebene, Ausführung ohne Folien mit Holzwerkstoffplatte
  5. Installationsebene
  6. Innenverkleidung, z. B. Gipsfaser oder Gipskartonplatte

Außenwand mit Holzverkleidung

  1. Holzverkleidung
  2. Hinterlüftung
  3. Holzfaserunterdeckplatte
  4. Ständerwerk gedämmt, z. B. mit Holzfaser oder Zellulose
  5. luftdichte Ebene, Ausführung ohne Folien mit Holzwerkstoffplatte
  6. Installationsebene
  7. Innenverkleidung, z. B. Gipsfaser oder Gipskartonplatte

Innenwand / Raumtrennwand

  1. Innenverkleidung, z. B. Gipsfaser- oder Gipskartonplatte
  2. Ständerwerke (teilweise gedämmt)
  3. Innenverkleidung, z. B. Gipsfaser- oder Gipskartonplatte

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Holzhaus oder Massiv?

Vor- und Nachteile eines Holzhauses

In Sachen Langlebigkeit hatten die massiv gebauten Häuser gegenüber dem Holzhaus lange Zeit die Nase vorn. Statistiken belegen jedoch, dass sich seit 1985 Holzhäuser, die im Holzrahmenbau oder Holztafelbau erstellt wurden, ebenso lange halten wie vergleichbare Häuser im Massivbau. Bei der Entscheidung Holzhaus oder Massivhaus sollten daher verschiedene Überlegungen einbezogen werden. Jeder Bauherr hat seine ganz eigenen Vorstellungen von seinem Traumhaus. Dabei spielen der Baustoff, das Raumklima, die Umgebung, sowie der Preis eine Rolle. In Sachen Wohngefühl und auch aus ökologischen Gesichtspunkten betrachtet, ist ein Holzhaus der Massivbauweise klar vorzuziehen. Holzhäuser haben einen überdurchschnittlich guten Wärmeschutz. Wo eine Ziegelmauer ca 50 cm dick ist, reichen bei einem Holzhaus gut 28 cm. Die Möglichkeit den Dämmstoff ökologisch und nachhaltig zu wählen macht den Holzbau noch einmal attraktiver. Geringere Heizkosten sind die Folge. Vorteilhaft ist auch, dass es sich bei dem Material Holz um einen nachwachsenden Rohstoff handelt der trotz Nachhaltiger Forstwirtschaf reichlich zur Verfügung steht. Zu guter Letzt ist auch der Wohlfühlfaktor ein Kriterium, das klar für ein Holzhaus spricht.